19. August 2011 07:25 Uhr

Mineralwasser enthält offenbar weniger Hormone als vermutet

Alles nur ein Fehlalarm? Mineralwasser soll weit weniger hormonartig wirkende Chemikalien enthalten, als Wissenschaftler der Universität Frankfurt am Main vor zwei Jahren gemeldet hatten. Das geht aus neuen Untersuchungen mehrerer Forscher hervor, unter anderem auch von der Uni Frankfurt selbst. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, untersuchten sie unabhängig voneinander Mineralwasserproben und fanden nur minimale östrogene Aktivität. Ihrer Meinung nach waren die Ergebnisse von vor zwei Jahren daher ein Fehlalarm. Man habe außerdem keine konkreten hormonartigen Substanzen im Mineralwasser finden können.

Die Wissenschaftler kommen nach ihren Untersuchungen zu dem Schluss, dass das Mineralwasser aber in jedem Fall nicht "natürlich rein" sei, wie oft angepriesen. Vor allem Verpackungsmaterialien verunreinigten das Wasser. Die Werte überschritten aber nicht die zulässigen Höchstgrenzen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)