21. August 2011 16:24 Uhr
In Mega-Städten werden Wasserknappheit und -verschmutzung nach Ansicht von Umweltschützern in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.
Laut Prognosen der Umweltorganisation WWF werden im Jahr 2050 etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Gebieten leben. Bereits heute sei die Situation in vielen Mega-Städten unhaltbar. In Mexiko-Stadt führe die Übernutzung von Grundwasserreserven dazu, dass die Stadt um bis zu 40 Zentimeter im Jahr absinke. Kalkutta habe mit einer hohen Arsenkonzentration im Grundwasser zu kämpfen. Und in Shanghai sei das Wasser knapp. Für die Zukunftsfähigkeit von Städten sei ein konstanter Zugang zu sauberem Trinkwasser unerlässlich.
Die Studie des WWF wurde in Stockholm zum Beginn der Weltwasserwoche vorgestellt. Bis kommenden Samstag treffen sich dort 3.000 Experten um über Wasserver- und entsorgung zu beraten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)