22. August 2011 10:56 Uhr
Verboten sind Satellitenschüsseln im Iran schon seit 1994. An dieses Verbot halten sich viele Einwohner des Landes allerdings nicht, und empfangen so Programme aus dem Ausland. Nach einem Bericht der "Tehran News" lässt das Mullah-Regime seit einigen Tagen vermehrt Satellitenschüsseln beschlagnahmen. Der Regierung seien insbesondere Filme und Serien aus der Türkei ein Dorn im Auge. Bei den beliebten Seifenopern geht es vor allem um Liebesbeziehungen mit teilweise freizügigen Szenen.
Die Zahl der Satellitenschüsseln im Iran wird auf 15 Millionen geschätzt. Oft werden diese als Klimaanlage getarnt. Wer mit Satellitenempfängern erwischt wird, muss bis zu 5.000 Euro Strafe zahlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)