22. August 2011 14:23 Uhr
Ein Papst-Besuch kann sich offenbar richtig lohnen - nicht nur im geistlichen Sinne. 160 Millionen Euro soll der Papst-Besuch beim Weltjugendtag in Madrid der örtlichen Wirtschaft eingebracht haben. Das schätzt der Präsident des städtischen Unternehmerverbandes. Die größten Nutznießer waren demnach die Gastwirte und die Hoteliers. Ladenbesitzer und Taxifahrer kritisierten demnach aber, dass sie kaum Geschäfte machen konnten. Denn Teile der Innenstadt seien für den Autoverkehr gesperrt gewesen. Auch die Nachtbars und Diskotheken hätten nicht profitiert. Das Programm für die Teilnehmer des Weltjugendtags habe schließlich morgens um sieben Uhr begonnen. Für das sechstägige Treffen hatten sich 400.000 junge Menschen aus 193 Länder angemeldet. Kritiker hatten gegen den Weltjugendtag protestiert, weil er die Steuerzahler 50 Millionen Euro koste. Die Organisatoren des Treffens wiesen das zurück: Für die Steuerzahler in Spanien entstünden keine Kosten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)