23. August 2011 06:24 Uhr
Im Jahr 2037 wird Berlin 800 Jahre alt. Und bis dahin könnte die Stadt im Vergleich zu heute eine Menge Strom sparen. Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin haben sich angesehen, wie ein intelligentes Stromnetz sich auswirken würde, ein sogenanntes Smart Grid. Damit wird eine Vielzahl von Stromnutzern und Stromerzeugern verbunden, darunter auch Windräder, Solaranlagen oder Blockheizkraftwerke. Das Entscheidende: Schwankungen in der Stromproduktion werden so besser ausgeglichen, etwa bei mehr oder weniger Wind. Dazu müssen aber auch möglichst viele Häuser über Elektrogeräte verfügen, die Energie gut speichern können.
Nach Angaben der Forscher könnte Berlin so den Anteil seiner CO2-freien Stromversorgung von 25 Prozent auf knapp 60 Prozent steigern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)