23. August 2011 08:21 Uhr

Russischer Milliardär will Fußballklub aus dem Kaukasus ganz nach oben bringen

Anschi Machatschkala. Was noch ein Zungenbrecher ist, können Fußballfans schon einmal üben. Denn der russische Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, in vier Jahren in der Champions League zu spielen. Die "taz" aus Berlin schreibt unter dem Titel "Tore und Terror", wie das funktionieren soll. Der FK Anschi aus der Teilrepublik Dagestan im Kaukasus gehört einem der zehn reichsten Russen, dem Milliardär Suleiman Kerimow. Der bekam den Klub geschenkt, unter der Bedingung, mindestens 30 Millionen Dollar im Jahr für Spielerkäufe und Gehälter auszugeben. Mit der Verpflichtung von Samuel Eto'o von Inter Mailand hat Kerimow das nun schon erfüllt.

Weil Dagestan immer wieder von Terroranschlägen und Bandenkriegen heimgesucht wird, trainieren und wohnen die Spieler übrigens bei Moskau und fliegen nur für die Heimspiele nach Machatschkala.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)