23. August 2011 11:25 Uhr
Sie war es leid, Opfer von Einbrechern zu werden. Deshalb griff die Ärztin aus Brasìlia zu einer besonderen Methode, um potentielle Eindringlinge abzuschrecken. Am Zaun rund um ihr Haus befestigte sie Spritzen und dazu ein Schild mit der Aufschrift: "HIV-positive Mauer. Nicht drüberklettern".
Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Die Verwaltung der brasilianischen Hauptstadt sah darin nicht nur eine Bedrohung für die Gesellschaft, sondern auch eine Diffamierung derjenigen, die mit dem Virus infiziert seien. Sie ließ die angeblich kontaminierten Spritzen entfernen. Außerdem kündigte die Gesundheitsbehörde an, sollte die Ärztin die Spritzen aus dem Krankenhaus haben, in dem sie arbeitet, drohten ihr rechtliche Schritte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)