23. August 2011 13:50 Uhr
Die einst hellen Bauten werden langsam dunkelgrün. In der Ruinenstadt Machu Picchu in Peru gibt es nach Angaben der örtlichen Behörden ein Problem mit Flechten. Diese vermehren sich unkontrolliert und sprengen die obersten Gesteinsschichten der Bauwerke. Der Leiter des Naturparks Machu Picchu, Fernando Astete, sagte, es seien sechs verschiedenen Flechtenarten identifiziert worden. Ihre Vermehrung werde dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wind sowie den vielen Besuchern zugeschrieben.
Machu Picchu wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut. Jeden Tag kommen etwa 2.500 Touristen. Die Kulturbehörden in Peru appelierten an die UNESCO und an Wissenschaftler, sie beim Schutz der Weltkulturerbe-Stätte zu unterstützen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)