23. August 2011 17:07 Uhr
Wäre es nach dem selbsternannten Druiden gegangen, würden die Knochen so schnell wie möglich wieder begraben. Mit seiner Klage gegen die wissenschaftliche Untersuchung der Funde bei Stonehenge ist ein Brite nun aber vor einem der höchsten Gerichte in England gescheitert.
Konkret ging es um etwa 5.000 Jahre alte menschliche Überreste, die in der Nähe des prähistorischen Steinkreises gefunden wurden. Vor drei Jahren hatte die Universität Sheffield die Erlaubnis bekommen, sie wissenschaftlich zu untersuchen. Dagegen hatte der Brite, der seinen bürgerlichen Namen in King Arthur Pendragon geändert hat, protestiert.
Die Richter entschieden jedoch, dass die Wissenschaftler die Gebeine bis mindestens 2015 weiter erforschen dürfen. Davon erhoffen sie sich Erkenntnisse, wofür der jahrtausendealte Steinkreis in Stonehenge benutzt wurde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)