24. August 2011 08:40 Uhr
Hier ein Blick in die Technikgeschichte: Heute vor 120 Jahren wurde zum ersten Mal Strom über eine Strecke von 175 Kilometern übertragen - über eine Leitung vom Wasserkraftwerk Lauffen nahe Heilbronn brachte er Lampen in Frankfurt am Main zum Leuchten. Einen Tag nach diesem Test wurde das Projekt auf einer internationalen Messe vorgestellt, später lief dort auch ein Motor mit dem Strom aus der Ferne.
Damit war bewiesen, dass sich elektrische Energie auch über große Entfernungen wirtschaftlich transportieren lässt. Außerdem beendete die Erfindung einen Streit zwischen verschiedenen Stromsystemen. Deswegen kommt bei uns heute aus den Steckdosen der sogenannte Wechselstrom - also Strom, bei dem sich die Polung bzw. Richtung der Spannung ständig ändert. Der Vorteil: Wechselstrom lässt sich leichter als Gleichstrom für den Transport per Hochspannungsleitungen umwandeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)