24. August 2011 14:13 Uhr
Wenn ein Unternehmen von eigenen Mitarbeitern bestohlen wird, steckt dahinter selten die schlecht bezahlte Aushilfskraft. Nach einer neuen Studie greifen vielmehr die Chefs in die Firmenkasse. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat fast 350 Fälle aus 69 Ländern untersucht: Vor allem ging es um veruntreutes Firmenvermögen und Betrug beim Einkauf, aber auch um gefälschte Unternehmenszahlen oder die Annahme von Bestechungsgeld. In mehr als 80 Prozent der Fälle waren die Täter Mitarbeiter in Führungspositionen. Mehr als die Hälfte war schon länger als fünf Jahre im Unternehmen. Als Grund, warum solche Mitarbeiter kriminell werden, nennt die Studie unter anderem Frustration und Leistungsdruck.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)