25. August 2011 12:51 Uhr

IKEA-Gründer laut Buch tiefer in Nazi-Aktivitäten verstrickt als bisher angenommen

Der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad hat offenbar in seiner Jugend engere Beziehungen zu den Nationalsozialisten gehabt als bislang bekannt.

Die schwedische Journalistin Elisabeth Asbrink schreibt in einem neuen Buch, Kamprad habe eine "Art Funktionärsposition" bei einer nationalsozialistischen Jugendorganisation innegehabt. Diese Informationen habe sie aus einer Akte des schwedischen Geheimdienstes. Zudem soll Kamprad bis mindestens 1950 Kontakt zu Nazi-Sympatisanten gehabt haben. Das wären zwei Jahre länger als er bisher zugegeben hatte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)