26. August 2011 06:55 Uhr
Der Körper kann es nicht selbst herstellen - wenn es fehlt, wird der Mensch krank. Die Rede ist von Vitamin A. Vor allem in Entwicklungsländern leiden viele Kinder unter einem Vitamin-A-Mangel.
Forscher aus Großbritannien und Pakistan haben jetzt untersucht, welchen positiven Effekt es hätte, wenn die Unterversorgung gestoppt werden könnte.
Dazu haben sie laut "British Medical Journal" 43 Studien ausgewertet. Ergebnis: In Entwicklungs- und Schwellenländern senkten Vitamin-A-Präparate die Kindersterblichkeit um knapp ein Viertel. Jedes Jahr könnten den Forschern zufolge 600.000 Kinderleben gerettet werden.
Die Forscher fordern deshalb eine schnelle Versorgung der betroffenen Kinder mit Vitamin A. Die Präparate seien günstig und hätten kaum Nebenwirkungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)