26. August 2011 08:56 Uhr

"Strick-Guerilla"-Künstler verzieren Börsensymbole in Frankfurt

Stricken und Guerilla - das klingt erst mal nicht so, als ob es zusammen passen würde. Das Guerilla-Stricken ist eine Form der Street-Art, die es inzwischen in mehreren Ländern gibt. Zwei Künstler aus München haben genau diese Idee als Aktion zum Abschluss eines Workshops gestartet. Sie verzierten die beiden Bronzestatuen von Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse mit gestrickten Hörner-Wärmern und Maulkorb. Damit wollten sie nach eigenen Angaben auf "Verstrickungen und andere Machenschaften" an der Börse hinweisen.

Die Künstler nennen sich "Kommando Agnes Richter" - nach einer Heidelberger Psychiatrie-Patientin, die im 19. Jahrhundert ihre Anstaltsjacke bestickte.

Die beiden Symbole Bulle und Bär stehen für steigende beziehungsweise fallende Börsenkurse.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)