26. August 2011 10:12 Uhr
"Die Maus braucht kein Geschlecht."
Dieser Meinung ist "Sendung mit der Maus"-Redakteur Joachim Lachmuth. Hier bei DRadio Wissen sagte er, dass Maus & Co für Kinder eine Projektionsfläche für Wünsche und Träume seien. Mit fiktiven Figuren könnten Kinder sich Vorbilder schaffen oder auch lernen, sich abzugrenzen. Das habe mit dem Geschlecht erstmal nichts zu tun.
Lachmuth äußerte sich auch über die aktuelle Debatte in den USA zur Sesamstraße. Dort wollte ein Schwulenaktivist mit einer Petition erreichen, dass Ernie und Bert heiraten dürfen. Lachmuth meint, dass diese Frage in einer offenen Gesellschaft nicht relevant sei. Warum zwei Männer zusammenlebten und was sie täten, wenn die Kamera ausgehe, sei hier egal. Der Redakteur glaubt, dass deshalb bei der "Sendung mit der Maus" Homosexualität nie zum Thema geworden sei: weil sie inzwischen schon so normal geworden sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)