26. August 2011 11:25 Uhr
Er heißt "Irene" und bedroht derzeit die Ostküste der USA: Ein Hurrikan, der in der Karibik bereits schwere Schäden angerichtet hat. Das "National Hurricane Center" in den USA stuft den Sturm am Morgen in die Kategorie drei ein. Was bedeutet das genau?
Die Stärke von Hurrikans wird anhand der sogenannten Saffir-Simpson-Skala bestimmt. Sie hat fünf Stufen. Das wichtigste Merkmal zur Einschätzung der Zerstörungskraft ist dabei die mittlere Windgeschwindigkeit. In der Kategorie drei liegt sie bei 178 bis 209 km/h. Der Wirbelsturm kann leichte Bauwerke in Küstennähe zerstören, Dächer abdecken und größere Bäume entwurzeln. Wegen möglicher Überflutungen wird empfohlen, einen Küstenstreifen von mindestens 400 Metern Breite zu evakuieren.
In der Kategorie eins sind nur leichte Schäden zu befürchten. In der Kategorie fünf sind sie dagegen katastrophal, wie beim Hurrikan "Katrina" 2005. Der Sturm erreicht auf dieser Stufe Geschwindigkeiten von mehr als 250 km/h.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)