26. August 2011 11:53 Uhr
Stimme zu, neutral, stimme nicht zu. Mit dieser Auswahl kann ein Nutzer des Wahl-O-Mats verschieden Thesen bewerten - das Online-Tool sagt ihnen dann, welche Parteien ihm politisch am nächsten stehen. Das soll helfen, bei einer anstehenden Wahl die richtige Entscheidung zu treffen.
Nach Angaben des zuständigen Projektleiters bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Martin Hetterich, ist der Wahl-O-Mat in diesem Jahr besonders beliebt. Hetterich sagte der Nachrichtenagentur dapd, bei den bisherigen vier Landtagswahlen habe es 1,7 Millionen Nutzer gegeben. In Baden-Württemberg sei das Tool sieben Mal so oft angeklickt worden wie bei der vorherigen Wahl.
Zum ersten Mal wurde der Wahl-O-Mat in Deutschland zur Bundestagswahl 2002 online gestellt. Er wurde mit Hilfe eines niederländischen Instituts entwickelt. Dort gab es einen ähnlichen Test schon länger. Seit heute steht auf der Seite der Bundeszentrale der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Berlin.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)