26. August 2011 13:21 Uhr
RTL sah es so: Computerspieler sind "echt komische gestalten", haben wenig Sozialkontakte und waschen sich nicht immer ordentlich. Dieser Fernsehbeitrag zur Spielemesse "Gamescom" hatte einen Proteststurm zur Folge. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt zählte mehr als 8.000 Beschwerden. Jetzt hat sie als zuständige Aufsichtsbehörde entschieden: Der RTL-Beitrag sei wegen seiner "unverblümten Tendenz" sicher ärgerlich, aber keinesfalls rechtswidrig. Der Direktor der Landesmedienanstalt, Andreas Fischer, sagte, in einer freiheitlichen Medienordnung müssten solche Berichte toleriert werden. Er hoffe, dass die Gamer-Szene, die ja selbst für Freiheitsrechte eintrete, das am Ende akzeptieren könne. RTL hat sich inzwischen für den Bericht entschuldigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)