26. August 2011 16:30 Uhr

Weltwasserwoche: Schwarzmarkt für Wasser in der Zukunft?

Wasser könnte schon bald das neue Öl werden: ein knappes Gut. Diese Einschätzung haben 2.500 Experten aus 140 Ländern auf der diesjährigen Weltwasserwoche in Stockholm wieder bekräftigt.

Durch die wachsende Weltbevölkerung werde sich der globale Wasserbedarf bis 2030 um bis zu 40 Prozent erhöhen. Daher müsse sparsamer mit Wasser umgegangen werden. Zugleich müsse die Menge an aufbereitetem Wasser steigen und gleichzeitig die Wasserverschmutzung sinken.

Die Umweltschutzorganisation WWF warnte vor einem Schwarzmarkt für Wasser. Feuchtgebiete müssten renaturiert, Flüsse und Seen gereinigt und Grundwasservorkommen vor Ausbeutung geschützt werden. Laut der UNO wäre es vergleichsweise einfach, einer halbe Milliarde Menschen Zugang zu Trinkwasser zu verschaffen. Ausreichend sei eine Investition in Höhe von 0,16 Prozent des Welt-Bruttoinlandsprodukts.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)