29. August 2011 06:53 Uhr
"Es ist zu früh, um sich Sorgen zu machen." Das sagte der US-amerikanische Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek der Zeitschrift "New Scientist" mit Blick auf das Higgs-Teilchen. Seit 2009 versuchen Physiker, das Teilchen am Teilchenbeschleuniger LHC ausfindig zu machen - bislang erfolglos. Vor einer Woche teilten sie auf einer Fachtagung in Mumbai mit, dass das Teilchen - wenn es denn wirklich existiert - lediglich im einem begrenzeten Massebereich liegen könne. Alles unterhalb und oberhalb dieses Bereichs schlossen sie aufgrund ihrer bisherigen Experimente aus.
Kein Grund, nervös zu werden, sagt Wilczek. Ihn überraschten die bisherigen Ergebnisse nicht einmal sonderlich. Es sei aufgrund anderer Theorien ohnehin wahrscheinlicher, dass das Higgs-Teilchen in diesem Größenbereich liege.
Das Higgs-Teilchen gehört laut Theorie zum Standardmodell der Elementarteilchen, und soll allen anderen Elementarteilchen ihre Masse verleihen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)