30. August 2011 06:52 Uhr
Acht Hochhäuser mit Hotelzimmern, ein japanischer Garten und eine Wellnessoase: All das passt nach Ansicht der Umweltschutzorganisation WWF und zweier Schweizer Naturschutzgruppen nicht so recht in ein geschützes Gebiet. Die Gruppen haben deswegen das höchste Gericht in der Schweiz angerufen, um ein geplantes Ferienresort im Kanton Wallis zu stoppen. Bauen wollen es russische Investoren in einem Skigebiet.
Die Umweltschützer begründen ihre Beschwerde damit, die Behörden hätten das Projekt nicht ausreichend geprüft. Die Anlage liege zumindest teilweise auf Trockenwiesen, die zum geschützen Lebensraum zählten. Außerdem sei zu befürchten, dass das Luxusresort nicht ausgelastet sein werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)