30. August 2011 09:21 Uhr

China fördert "roten Tourismus" - Maos Heimatort will James Cameron für Riesenshow

Chinesische Touristen sollen auch etwas fürs Leben lernen. So will es die Regierung in Peking und fördert deshalb didaktische Reisen zu den Geburtsstätten des Kommunismus. Laut einem Bericht des Magazins "Time" haben zwischen 2004 und 2010 mehr als 1,3 Milliarden Chinesen an Fahrten zu sogenannten "roten Stätten" teilgenommen. Doch die Geschichte allein reicht offenbar nicht mehr aus. Laut einem Professor an der internationalen Wirtschaftsuniversität in Peking wollen die Touristen auch Unterhaltung.

Der Geburtsort von Mao Tsetung, Shaoshan, plant dem Magazin zufolge deshalb eine riesige Show zum Leben des Großen Vorsitzenden. Als Regisseur dafür solle kein geringerer als Hollywood-Größe James Cameron engagiert werden. Das Vorhaben habe allerdings knapp zwei Jahre lang auf Eis gelegen, weil kein Geld da gewesen sei. Nun sprängen private Investoren ein - und die Idee sei wiederbelebt worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)