30. August 2011 11:50 Uhr
Der Blick ins Lexikon heute mit dem Begriff "Ozonloch": Der beschreibt eine ungewöhnlich dünne Ozonschicht in der Erdatmosphäre. Normalerweise befindet sich das Gas Ozon in 20 bis 35 Kilometern Höhe. Es schützt vor Hautkrebs, weil es einen Teil der UV-Strahlung der Sonne abschirmt. Außerdem mindert es die Klimaerwärmung. Das größte Ozonloch gibt es seit den 70er-Jahren über der Antarktis, also über dem Südpol. Aber auch über dem Nordpol und Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas gibt es ein großes Ozonloch.
Als eine Ursache für Ozonlöcher gelten Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW. Inzwischen sind sie verboten. Sie wurden früher unter anderem in Kühlschränken eingesetzt. FCKW steigt innerhalb von zehn bis 15 Jahren nach Freisetzung in die Ozonschicht auf und zerstört das Gas durch chemische Reaktionen. Wissenschaftlern zufolge wächst das Ozonloch seit dem Verbot von FCKW nicht mehr ganz so stark.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)