30. August 2011 11:11 Uhr
Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen mit dem Regenwald Geld verdienen können. Und zwar ohne, dass er abgeholzt wird. Das sagt der Chef der Amazonas-Schutzorganisation FAS, Virgilio Viana. Um auf den Amazonas und seine Belange in Zeiten des Klimawandels aufmerksam zu machen, arbeitet die Organisation mit Google Street View zusammen. Die Hoffnung: Wenn Nutzer im Internet virtuell durch den Regenwald spazieren können, dann lockt das vielleicht ökologisch interessierte Touristen an.
Seit einigen Tagen ist ein Google-Team im Amazonas unterwegs, um Teile des Waldes und auch Siedlungen zu kartografieren. Weil es sich bei den Straßen im Regenwald eher um Trampelpfade handelt, ist statt der bekannten Google-Autos hier ein Fahrrad mit Kamera im Einsatz. Die Mitglieder der Umweltschutzorganisation und Anwohner wurden im Umgang mit der Technik geschult und fotografieren selbst mit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)