30. August 2011 15:23 Uhr

Bestatter-Firma bietet statt Einäschern Verflüssigen an

Wer Vorbereitungen für sein Ableben trifft, hat die Qual der Wahl. Beerdigung oder Einäschern? Eine dritte Möglichkeit findet nun immer mehr Verbreitung: Das Verflüssigen. Wie die "BBC" berichtet, bietet eine schottische Firma diese Variante jetzt in Florida an. Dabei wird der tote Körper bei hohem Druck und Temperatur in einer basischen Lösung eingelegt, bis sich das Gewebe auflöst. Übrig gebliebene Knochen werden danach pulverisiert und Rückstände wie Quecksilber aus Zahnfüllungen aussortiert. Die restliche Flüssigkeit ist laut Firma steril und frei von DNA, sodass sie einfach ins Abwasser geleitet werden kann.

Laut Anbieter ist das Verfahren umweltfreundlicher als das Einäschern, weil es weniger Energie benötigt und weniger Treibhausgase frei werden.

Eine ähnliche Methode gab es bereits im US-Bundesstaat in Ohio, bis sie dort verboten wurde. Laut dem Bericht der "BBC" ist das Verflüssigen von menschlichen Körpern derzeit in sieben US-Staaten legal.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)