30. August 2011 17:53 Uhr

"Rätselhafte" Aktion für faire Bildungschancen im Iran

Statt Parolen und gewöhnlichen Spruchbändern haben sich diese Demonstranten etwas Besonderes überlegt. Vor dem Reichstag in Berlin und auf zentralen Plätzen in Hamburg haben Menschenrechtsaktivisten Plakate hochgehalten, auf denen nur die Frage stand: "Can you solve this?", also "Kannst du es lösen?". Dazu ein sogenannter QR-Code. Handykameras können die quadratischen, schwarz-weißen Muster entschlüsseln und werden dann zu einer bestimmten Webseite geleitet.

Auf der Seite kann man eine Kampagne für das Recht auf Bildung im Iran unterstützen; mit Apellen an Außenminister Guido Westerwelle, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay.

Die "QR-Codes" nutzen die Menschenrechtler zum ersten Mal für ihre Aktion. "QR" steht für "Quick Response" - zu deutsch also "schnelle Antwort". Eine solche erhoffen sich die Aktivisten wohl auch von den Politikern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)