31. August 2011 07:01 Uhr
Man könnte diesem Bakterium fast 90 Prozent seiner Gene entfernen und es würde trotzdem überleben. Forscher der US-Universität Stanford haben mehr über die Entwicklung bakteriellen Lebens herausgefunden und zwar am Beispiel von "Caulobacter crescentus".
Demnach reichen zwölf Prozent seines gesamten genetischen Materials aus, damit es im Labor wächst und sich vermehrt. Unverzichtbar sind die Gene, in denen Baupläne für Proteine gespeichert sind.
Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass Abschnitte des Erbguts überlebenswichtig sind, deren Funktion sie noch nicht kennen. Sie hoffen aber, dass ihre Untersuchung dabei helfen kann, zu verstehen, wie krankheitsauslösende Bakterien in infizierten Personen überleben können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)