31. August 2011 10:25 Uhr
Das Museum liegt an einem streng geheimen Ort in Nordirland und nur Eingeladene dürfen es besichtigen. In der Ausstellung werden die selbsternannten Helden der radikal-nationalistischen IRA geehrt.
Darüber berichtet die britische Zeitung "The Guardian". Demnach wurde das Museum in einem unscheinbaren Gartenschuppen eingerichtet und besteht aus einer privaten Sammlung. Zu den Ausstellungsstücken zähle neben Flaggen und Abzeichen die Original-Uniform eines irischen Kämpfers aus dem Osteraufstand 1916. Zu sehen seien auch schwarze Gummigeschosse, die während der Unruhen in den 70er Jahren abgefeuert wurden und Briefe an den Hungerstreikenden Bobby Sands, der 1981 im Gefängnis starb.
Der Gründer des IRA-Museums sagte dem "Guardian", er wolle die Ausstellung weiter privat und eintrittsfrei betreiben. Keines der Exponate stünde zum Verkauf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)