31. August 2011 14:21 Uhr

Neue Bundesstiftung gegen Diskriminierung von Homosexuellen eingerichtet

Der Berliner Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld war ein Vorkämpfer der Homosexuellen-Bewegung. Jetzt hat das Kabinett beschlossen, eine Bundesstiftung nach ihm zu benennen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte, die Magnus-Hirschfeld-Stiftung solle mit Bildungsangeboten über Homosexualität informieren und für mehr Achtung und Interesse werben. Außerdem solle sie forschen - unter anderem über das von den Nationalsozialisten an Homosexuellen verübte Unrecht. Die Einrichtung der Stiftung sei ein wichtiger Schritt, um eine offene Gesellschaft zu fördern.

Die Stiftung soll ihren Sitz in Berlin haben und mit einem Stiftungsvermögen von rund 10 Millionen Euro ausgestattet sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)