1. September 2011 06:31 Uhr
Das Image des Weltreisenden ist dabei, entwertet zu werden. Dieser Auffassung ist Hasso Spode, Tourismusforscher und Leiter des Historischen Archivs für Tourismus an der Freien Universität Berlin. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erklärte er, dass es beim Reisen ursprünglich ja um Bildung und Beziehungen ging.
Im 19. Jahrhundert dann sei Reisen zum Statussymbol geworden, denn viele Trips habe sich nur eine winzige Elite leisten können. Seit den 70er-Jahren könne man günstige Weltreise-Flugtickets kaufen - seitdem habe Reisen seine Exklusivität verloren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)