1. September 2011 07:31 Uhr
Berlin war mal eine Sumpflandschaft - und ist auf dem besten Wege, wieder eine zu werden.
Denn der Grundwasserspiegel liegt sehr hoch - in Berlin-Rudow beispielsweise nur etwa drei Meter unter der Erdoberfläche, in Feuchtgebieten sogar nur 50 Zentimeter darunter.
Damit die Stadt trocken bleibt, betreiben die Wasserbetriebe derzeit neun Wasserwerke - obwohl drei Werke reichen würden, um den Trinkwasserbedarf zu decken. Dass die Berliner so wenig Wasser verbrauchen, ist einer der Gründe für den hohen Grundwasserspiegel. Ein weiterer Grund: Anfang der 90er-Jahre haben viele Industriebetriebe geschlossen, die ebenfalls einen hohen Wasserverbrauch hatten.
Unternehmen und Wohnungswirtschaft in Berlin sprechen aktuell von rund 900 Gebäuden, die unter zu hohem Grundwasser leiden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)