1. September 2011 12:22 Uhr
Der Tasmanische Tiger wurde Anfang des 20. Jahrhunderts ausgerottet, weil die australischen Viezüchter um ihre Schafe fürchteten. Fälschlicherweise, wie sich jetzt herausgestellt hat. Wissenschaftler der Universität von New South Wales erklärten jetzt, die fleischfressenden Beuteltiere seien viel zu schwach gewesen, um ein ausgewachsenes Schaf zu reißen. Im Fachblatt "Journal of Zoology" schreiben sie, das Tier habe einen viel zu schwachen Kiefer gehabt. Stattdessen habe der Tasmanische Tiger kleine Tiere wie Nasenbeutler oder Opossums gefressen.
Zu den neuen Erkenntnissen kamen die Forscher mit Hilfe eines erhaltenen Schädels eines der Tiere. Anhand dessen bildeten sie ein digitales 3-D-Modell des Kiefers nach.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)