1. September 2011 15:21 Uhr

Regisseur David Fincher: Schluss von "Verblendung" in der Hollywood-Version anders

"Manche Dinge funktionieren in Romanen, in Filmen aber nicht". So erklärt US-Regisseur David Fincher, warum er in seiner Verfilmung von Stieg Larssons "Verblendung" das Ende verändert hat. Er sagte im Interview mit der schwedischen Nachrichtenagentur "TT Spektra", den genauen Schluss wolle er noch nicht verraten. Er habe aber schlicht eine Idee gehabt, die sich filmisch besser umsetzen ließ.

Im ersten Teil der "Millenium"-Trilogie des verstorbenen Krimi-Autors Larsson geht es um einen Journalisten und eine Hackerin. Sie decken die dunkle Vergangenheit einer Familie auf. In Schweden wurde die Geschichte bereits verfilmt. Finchers Hollywood-Remake soll im Dezember Weltpremiere haben.

Im Interview begründete Fincher auch, warum er in Schweden gedreht hat: Die Geschichte habe etwas sehr schwedisches und handle von einem Umfeld mit einer sehr speziellen Sozialstruktur. Deshalb könne sie nicht in Connecticut oder Montreal spielen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)