1. September 2011 15:51 Uhr
Für die Wissenschaftler der schottischen Stirling Universität geht es nach eigenem Bekunden um das Vertrauen in die Wissenschaft. Sie befragten in den vergangenen Jahren rund 6.000 Teenager, warum sie anfingen zu rauchen und welche Rolle Tabakwerbung dabei spiele. Wie die BBC berichtet, will der Tabakkonzern Philip Morris die Daten einsehen und beruft sich dabei auf die Informationsfreiheit.
Gerard Hastings von der Stirling Universität sagte, käme der Konzern damit durch, bedeute das für die Wissenschaft einen Vertrauensverlust. Man habe zugesichert, die Daten vertraulich zu behandeln.
Der Konzern selbst teilte mit, man wolle nur etwas mehr über ein Forschungsprojekt der Universität erfahren, das sich mit der Verpackung von Zigaretten befasse.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)