2. September 2011 07:51 Uhr
Zehn Jahre lang lagen sie beim FBI - nun sollen sie ins Museum: Beweisstücke aus der Terror-Bekämpfung in den USA. Zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 soll im Washingtoner Journalismus-Museum "Newseum" eine Ausstellung zum "Krieg gegen den Terror" eröffnen. Das FBI hat dafür zahlreiche Beweisstücke freigegeben, etwa Triebwerke der Flugzeuge, die in die Türme des World Trade Center gestürzt waren. Wie die "Washington Post" berichtet, ist auch der Fall des so genannten Schuhbombers vertreten. In einer Art Bildergeschichte mit Gegenständen wird erzählt, wie er vergeblich einen Sprengsatz an Bord eines Flugzeugs zu zünden versuchte. Ausgestellt sind seine Stiefel, die Gurte, mit denen ihn die Passagiere an einen Sitz fesselten und eine Spritze, mit der er anschließend ruhiggestellt wurde. Ein Sprecher des FBI sagte, der Fall stehe für den Zusammenhalt der Menschen kurz nach den Anschlägen vom 11. September.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)