2. September 2011 09:25 Uhr

Netzaktivist Beckedahl glaubt an Zukunft von Wikileaks

"Durch die Strahlkraft der Marke Wikileaks wird es weiterhin attraktiv sein, dort Dokumente hochzuladen." So äußerte sich der Netzaktivist Markus Beckedahl, Autor von Netzpolitik.org, im Deutschlandfunk. Beckedahl glaubt auch nach der Datenpanne um die US-Botschafts-Depeschen weiter an die Zukunft von Wikileaks. Dennoch räumte er ein, das Image der Enthüllungsplattform habe darunter gelitten, dass durch die Weitergabe eines Passwortes nun der Zugriff auf die Klarnamen von Informanten möglich ist.

Beckedahl kritisierte auch die US-Behörden, die ursprünglich die Depeschen auf einem Server abgelegt hatten, auf den laut Beckedahl rund ein Prozent der US-Bevölkerung Zugriff hatte. Er glaube aber, dass erst der Anfang von Enthüllungsplattformen erreicht sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)