2. September 2011 11:54 Uhr

China: Diskussion über angeblichen Selbstmord eines Beamten

Zehntausende Chinesen diskutieren gerade im Netz über den angeblichen Selbstmord eines Anti-Korruptionsbeamten. Der 46-jährige Mann war am Dienstag in seinem Büro in der zentralchinesischen Provinz Hubei tot aufgefunden worden. Der Autopsie zufolge hatte der Tote elf Stichwunden, auch seine Kehle war durchgeschnitten. Die Polizei hat zwei Tage lang ermittelt und dann erklärt, der Beamte habe sich das Leben genommen. Die Familie des Mannes wies die Darstellung der Behörde zurück. Auf dem Internet-Portal sina.com war der Tod des Beamten am Freitag das am dritthäufigsten kommentierte Thema. Im chinesischen Pendant zu Twitter, dem Kurznachrichtendienst Weibo, gab es dazu mehr als 130.000 Einträge. Einer davon lautete: "Alles ist möglich in China, was für ein Land der Wunder."

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)