2. September 2011 14:31 Uhr
Nach der Krise ist vor der Krise, zumindest was die Arbeitszeiten in Deutschland angeht. Forscher der Universität Duisburg-Essen haben sich die Daten des Mikrozensus genauer angesehen. Und daraus geht hervor: Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiteten im ersten Quartal dieses Jahres genauso viel wie im letzten vor der Finanzkrise, dem dritten des Jahres 2008: etwas mehr als 40 Stunden pro Woche. Während der Krise hatten Arbeitnehmer in Vollzeit fast eineinhalb Stunden weniger gearbeitet. In der Metall und Elektroindustrie waren es sogar bis zu drei Stunden weniger. Die Forscher warnen jedoch: Nur weil die Arbeitszeiten in Folge des Aufschwungs steigen, würden noch nicht mehr Leute eingestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)