5. September 2011 06:23 Uhr

China: Behörden besetzen Zeitungs-Spitzen neu

Die "Peking News" und die "Peking Times" gehören in China zu den beliebtesten Zeitungen des Landes. Jetzt haben chinesische Behörden die Führung dieser zwei regierungskritischen Blätter umbesetzt. Das berichtet die staatliche Website Qianlong. Demnach habe die von der Kommunistischen Partei geleitete Medien-Behörde die Kontrolle der beiden Zeitungen an sich gerissen. Durch den Schritt sollen sie dem Bericht zufolge unter die Kontrolle der örtlichen Verwaltung gesetzt werden. Über Twitter wurde das Vorgehen kritisiert: Mit der Aktion wolle die Regierung unbequeme Stimmen zum Schweigen bringen.

Die "Peking News" und die "Peking Times" veröffentlichten regelmäßig kritische Artikel über lokalpolitische Themen im Land und widersetzten sich der Parteipropaganda.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)