5. September 2011 06:53 Uhr
Dieser Bericht wird Atomkraftgegner in ihrer Meinung bestätigen. Die Nachrichtenagentur "dpa" berichtet, seit der Einlagerung der ersten Castoren im Atommüllzwischenlager Gorleben in Niedersachsen habe sich das Geburtenverhältnis im Umkreis verändert. Sie zitiert aus einem unveröffentlichten Bericht des Landesgesundheitsamtes. Demzufolge wurden vor der ersten Einlagerung 1995 im Umland des Zwischenlagers auf 100 Mädchen 101 Jungen geboren. Danach seien es auf 100 Mädchen 109 Jungen gewesen.
Der Bericht betone aber, dass damit noch kein Beweis für eine erhöhte Strahlenbelastung vorliege.
Eine Erklärung für das veränderte Geschlechterverhältnis bei den Geburten gibt die Studie laut "dpa" nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)