5. September 2011 09:24 Uhr
Unser Verhältnis zum Auto wird in Zukunft pragmatischer. Das glaubt Wolfgang Müller-Pietralla, Zukunftsforscher des VW-Konzerns. In der "Frankfurter Rundschau" sagte er, die Wahl des Verkehrsmittels werde bewusster erfolgen. Ab 2020 werde man auf einigen Strecken bereits teilautomatisch unterwegs sein. Und für 2050 wünscht sich der Forscher, dass das automatische Fahren, bei dem das Auto quasi alles alleine macht, zu unserem Alltag gehört. Designer bekämen dadurch mehr Gestaltungsraum. Zum Beispiel könnte auf Knautschzonen im heutigen Maßstab verzichtet werden, wenn die Vision eines unfallfreien Fahrens wahr würde.
Die eigentliche Revolution in der Automobilindustrie sieht Müller-Pietralla allerdings im mobilen Internet und in sozialen Netzwerken. Dadurch würden vorausschauende und vernetzte Verkehrssysteme ermöglicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)