5. September 2011 16:26 Uhr

Google reagiert auf Offenen Brief zu Klarnamenzwang: Nutzer über echten Namen leichter zu finden

Man schätze es, dass "Google+" eine derartige Leidenschaft hervorrufe. So reagiert der Suchmaschinen-Konzern auf einen Offenen Brief. Mehrere Internetaktivisten und Bundestagsabgeordnete hatten das Unternehmen darin aufgefordert, in seinem neuen sozialen Netzwerk Pseudonyme zuzulassen.

Google-Sprecher Kay Oberbeck erklärte, die Angabe des echten eigenen Namens erleichtere es Freunden, Verwandten und Kollegen, einen Nutzer im Netzwerk zu finden. Die Plattform befinde sich noch in einer Testphase. Daher nehme man die Rückmeldungen der Nutzer ernst.

In dem Offenen Brief der Unterzeichner heißt es unter anderem, die freie Meinungsäußerung ohne Angst vor Nachteilen sei essentiell für die freie Meinungsbildung in einer Demokratie. Ein Missbrauch sei zwar möglich, ihm könnten aber Grenzen gesetzt werden - zum Beispiel durch Meldeverfahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)