6. September 2011 06:21 Uhr

Stammzellentechnik kann bedrohte Tierarten retten

Auf der Suche stehen die Chancen für ein männliches Breitmaulnashorn denkbar schlecht. Denn von ihrer Art gibt es auf der ganzen Welt nur noch zwei weibliche Exemplare. Die Forschung könnte nun helfen, trotzdem für Nachwuchs zu sorgen. Erstmals ist es US-amerikanischen Biologen gelungen, aus Hautzellen des Breitmaulnashorns Stammzellen zu züchten. Wie die Wissenschaftler im Magazin "Nature Methods" schreiben, können sich diese in jeden Zelltyp des Körpers umwandeln - auch in eine Spermazelle. Mit Hilfe künstlicher Befruchtung könne daher schnell für Nachwuchs gesorgt werden. Das ist auch bitter nötig. Denn das Breitmaulnashorn gehört zu den am stärksten gefährdeten Arten. Weltweit leben nur noch sieben Tiere - allesamt in Zoos.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)