6. September 2011 17:19 Uhr
Eine chinesische Parteizeitung spricht für Pluralität aus und fordert Toleranz gegenüber Regimekritikern.
Das war einer von mehreren Zeitungsartikeln, die Forscher vom Hamburger Giga-Institut hellhörig machten. Sie untersuchten den Umgang Chinas mit sozialen Widersprüchen. Ihr Fazit ist gemischt: Zum einen fordere Regierungschef Hu Jintao, die Interessen aller Bevölkerungsgruppen in Betracht zu ziehen und auf ihre Beschwerden zu hören. Zum anderen seien die staatlichen Systeme aber so gestaltet, dass die Lokalregierungen Kritik aus dem Volk in Form von Petitionen nach wie vor unterdrückten. Deswegen haben die Giga-Forscher Zweifel daran, ob das neue Gesellschaftskonzept der chinesischen Führung dem Volk tatsächlich helfen werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)