7. September 2011 11:51 Uhr

Student gründet ein Facebook für strenggläubige Juden

Die Fotos sind manchmal freizügig, und intime Informationen gibt es auch oft ein paar zu viel. Viele halten "Facebook" gerade deshalb für attraktiv. Für strenggläubige Juden sei das aber nichts, glaubt ein Student aus Israel. Die Ultra-Orthodoxen hielten es für unangebracht, dass Frauen Männerfotos sehen und umgekehrt. Für sie hat der 25-Jährige deshalb ein eigenes soziales Netzwerk gegründet:"FaceGlat" trennt Männer und Frauen wie in der Synagoge. Geht man auf die Homepage, gibt es zwei verschiedene Zugänge: einen für Männer, einen anderen für Frauen. Erst wenn man sich für ein Geschlecht entschieden hat, kann man sich einloggen.

Bisher funktioniert faceglat.com auf hebräisch und englisch. Laut "Radio France" gibt es etwa 2.000 Mitglieder. "FaceGlat" ist übrigens eine Wortschöpfung aus "Facebook" und "glatt", dem hebräischen Wort für "koscher".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)