7. September 2011 12:23 Uhr
Als Deutscher im Ausland eine Fremdsprache zu beherrschen, dürfte in Zukunft noch wichtiger werden.
Denn nach Auskunft des Goethe-Instituts ist die Zahl der Deutsch-Schüler im Ausland in den vergangenen zehn Jahren um ein Viertel gesunken. Im Jahr 2000 habe es im Ausland noch 20 Millionen Deutsch-Studenten gegeben, im vergangenen Jahr nur noch rund 15 Millionen. Besonders stark sei der Rückgang in Russland.
Laut Goethe-Institut liegt das aber nicht an mangelndem Interesse. Vielmehr fehle es an Geld. Sprachunterricht sei teuer. Deshalb werde in vielen Ländern nur noch eine Fremdsprache verpflichtend unterrichtet. Und das sei Englisch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)