7. September 2011 16:18 Uhr

Schulanfänger nicht mehr so oft übergewichtig

Wenn in den vergangenen Jahren in Deutschland die I-Dötzchen eingeschult wurden, waren jedesmal mehr übergewichtige und fettleibige Kinder darunter.

Dieser Trend scheint nun gebrochen. Wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin berichtet, ist die Zahl der zu dicken Schulanfänger erstmals seit Mitte der 80er Jahre in fast allen Bundesländern gesunken.

Die DGKJ bezieht sich dabei auf Daten, die bei den Schuleingangsuntersuchungen erhoben wurden. Demnach sank die Zahl der übergewichtigen I-Dötzchen zwischen 2004 und 2008 im bundesweiten Durchschnitt um drei Prozent, die der Fettleibigen um zwei Prozent. Nur in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gingen die Zahlen erneut leicht nach oben.

Als Grund für die grundsätzlich positive Entwicklung sehen die Mediziner ihr Werben für gesündere Ernährung und mehr Bewegung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)