7. September 2011 16:59 Uhr

Können Liebesbriefe die US-Post vor dem Bankrott retten?

Die US-amerikanische Post steht vor der Pleite.

Bis Ende des Monats muss das Unternehmen umgerechnet rund vier Milliarden Euro aufbringen, das es bisher nicht hat. Um einen Bankrott zu verhindern, bat Post-Chef Patrick Donahoe den Kongress um Hilfe.

Von den Abgeordneten bekam er aber bisher nur einen etwas naiven Ratschlag: Die demokratische Senatorin Claire McCaskill legt dem US Postal Service nahe, er solle auf der Suche nach neuen Einkommensquellen auf Liebesbriefe setzen. In schönstem Politikersprech forderte sie, konsequent den Markt für Briefe an geliebte Wesen zu nutzen. Es müsse ja nicht alles auf elektronischem Weg kommuniziert werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)