9. September 2011 10:06 Uhr
Tibet könne ein Katalysator werden für den Wandel hin zu einem gemäßigteren und menschlicheren China. Die Hoffnung äußerte Tibets neuer Exil-Premier Lobsang Sangay in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Er sagte es sei eine außergewöhnliche Herausforderung mit China umzugehen. Das Thema Tibet sei noch nicht gelöst, was an der Starrheit der chinesischen Regierung liege. Laut Sangay hängt in Zukunft viel von regionalen und internationalen Faktoren ab. Er selbst werde sein Bestes geben und hart arbeiten. China habe bereits Hongkong und Macau die Autonomie zugestanden. Wenn das Land nun auch Tibet die Autonomie zuspräche, würde das bedeuten, dass China Vielfalt und Grundrechte zulasse.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)