9. September 2011 12:21 Uhr
Die Anschläge vom 11. September haben auch Auswirkungen auf Architektur und Bau.
Wie der Statiker Norbert Gebekken im Interview bei DRadio Wissen sagte, wird die Diskussion darüber in Deutschland aber mehr im Verborgenen geführt. Der normale Bürger solle die Sicherheitssysteme bei Gebäuden möglichst nicht erkennen. Bei Neubauten würden heute zum einen andere Materialien verwendet, etwa splitterfeste Glasfenster oder besonders stabile, aber gleichzeitig verformbare Beton-Sorten. Zum anderen setzt die Branche laut Gebekken auch auf andere Konzeptionsweisen: Gebäude würden robuster gebaut, so dass sie beim Wegfallen einer Stütze nicht gleich zusammenfielen, sondern einen Teilschaden aushalten könnten.
Gebekken ist als Institutsleiter an der Bundeswehr-Universität in München unter anderem am Bau der neuen deutschen Botschaften in Kabul und Bagdad beteiligt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)